Freitag, 9. November 2012

Kastanienseife

Hallo Zusammen,

heute möche ich Euch von meiner selbstgemachten
Kastanienseife
berichten!

Wie Ihr wisst, hat dieses Jahr unser Kastanienbaum im Garten viele Früchte getragen.
Durch Zufall habe ich in einer wunderbaren Landlust-Apotheken-Zeitschrift
ein Rezept für Kastanienseife gefunden.

Und da habe ich mir gedacht, dass es doch ein Versuch wert ist.
Als erstes habe ich die kleinen Biester mit dem Messer geschält.
Ich erwähne natürlich nicht, dass ich mir dabei zig mal in die Finger geschnitten habe, grrrr ....
Die Schale war hart wie Beton.
Nachdem die Kastanien nackig waren, habe ich diese klein geschnitten.
Dieser Arbeitsschritt war hingegen leichter durchzuführen.
Anschließend hatten meine klein-gehächselten Kastanien Durst.
Also habe ich sie mit Wasser aufgefüllt:
In diesem Zustand habe ich die Früchte (also die Kastanien) für einige Tage
in einer Ecke ziehen lassen.
So konnten sich die Saponine in aller Ruhe lösen und Schaum bilden.
Nun  war meine Seife so gut wie fertig.
Ich brauchte sie nur noch abseihen (also durch ein Sieb schütten).
Um die ganze Soße aufzupeppen, habe ich etwas ätherisches Öl (Rosmarin) hinzugefügt.
Der Ursprungsduft war nämlich nicht so wirklich wohlriechend.
Mit dem Ergebnis war ich anschließend sehr zufrieden.
Diese Lauge kann nun als Flüssigseife, Duschgel oder Waschmittel benutzt werden.

Ganz ehrlich, hättet Ihr gewusst, dass man den Kastanienbaum auch Seifenbaum nennt
und aus den braunen Früchten Seife herstellen kann?

Dieser Versuch hat mir wirklich viel Spaß bereitet.
Sollten mal schlechte Zeiten kommen,
weiß ich zumindest, wie ich Seife herstellen kann.

Übrigens,
für schlechte Zeiten habe ich mir diese Woche auch ein Dörrgerät im Internet bestellt.
Am Mittwoch ist es geliefert worden.
Trotz Müdigkeit nach einem langen Arbeitstag
habe ich noch Äpfel und Birnen klein geschnitten
und
die erste Rutsche gedörrt.
Die ganze Prozedur hat ewig (Stunden) gedauert,
aber:
das Ergebnis war sehr lecker.
Morgen werde ich Grünkohl-Chips machen.
Ich werde Euch davon berichten.
P.S.
Diese Woche ist mein Blog von Euch
ganz oft angeklickt worden.
Dafür:
Vielen Dank!



Kommentare:

  1. Liebe Anfrieda
    Die Idee mit der Kastanienseife ist wirklich genial. Man lernt immer wieder dazu ;o)
    Hab ein schönes Wochenende und sei ganz lieb gegrüsst. Herzlichst Yvonne

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  2. Liebe Anfrieda,
    das ist ja interessant! Von Seife aus Kastanien habe ich noch nie gehört! Echt schade nur, dass man sie dafuer scälen muss - ein ganz schöner Aufwand! Ich habe nur mal aus Birkenblättern ein tensidiges Wässerchen gemacht und damit meine Haare gespuelt. Gibt einen tollen Duft nach Birkenblättern, aber säubert nicht so wirklich. Aber wenn man mal abgeschnitten von der Zivilisation im Mökki (Sommerhäuschen) sitzt, dann macht es ja nichts aus, wenn die Haare noch ein bisschen fettig sind - dafuer duften sie :-)!
    LG, Appelgretchen

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